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Das Gesundheitsystem als auch das individuelle Gesundheitsverständnis unterliegt seit einigen Jahren starken Veränderungs- und Entwicklungsprozessen. Kaum ein anderes Thema lässt sich häufiger im medialen Kontext finden als das der Gesundheit. Tagtäglich erreichen uns, um nur einige Schlagworte zu nennen, Meldungen von "einem krankenden Gesundheitssystem", "Gesundheitsreformvorschlägen", "Präventionskampagnen" etc. Gesundheit ist nicht nur zu einem "globalen Gut" jedes Einzelnen geworden, sondern auch für jeden Zehnten zum Beschäftigungsplatz. Dabei lassen sich nach Kickbusch (2006) sechs grundlegende Entwicklungstrend differenzieren:

  1. Die Menschen leben länger und sind länger gesund.
  2. Das Krankheitsspektrum der Gesellschaft hat sich signifikant hin zu den chronischen, zum Teil vermeidbaren Erkrankungen verschoben.
  3. Das Krankenversorgungssystem nimmt einen immer größeren Anteil am Bruttosozialprodukt ein.
  4. Der expandierende Gesundheitsmarkt ist zum wichtigen Faktor des Wirtschaftswachstums geworden.
  5. Die Globalisierung bringt neue Gesundheitsrisiken mit sich.
  6. Das öffentliche und persönliche Interesse an der Gesundheit hat signifikant zugenommen.


Diese Entwicklungstrends müssen, will man ihnen begegnen, zwangsweise  zu einer breiten Ausdifferenzierung von Lehre und Forschung führen. Neben inovativen und neuen Forschungsfeldern wie Gesundheitsförderung, Gesundheitspsychologie, Public Health, Gesundeitsökonomie etc. lassen sich auch auf Hochschulebene eine schier grenzenlose Anzahl neuer Studiengänge finden.

Da es bisher keine geordnete Übersicht aller in Deutschland verfügbaren gesundheitsbezogenen Studiengänge gibt, zielt die von uns eingerichtete Datenbank darauf, potentiell Interessierten Personen einen umfassenden Einblick ermöglichen. Bereits im Jahr 2006 haben sich hierfür Vertreter der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) sowie des Zentrums für Angewandte Gesundheitswissenschaften Lüneburg zusammengefunden, um eine umfassende Datenbank zu gesundheitsbezogenen Studiengängen zu entwickeln. Mittlerweile umfasst die Datenbank mehr als 400 Einträge, welche nach einheitlichen Kriterien dargestellt und beschrieben werden. Die Datenbank dient dabei nicht nur potentiell Studieninteressierten, sondern wird auch für Analysen hinsichtlich des Entwicklungsstandes gesundheitsbezogener Studiengänge in Deutschland verwendet (Ergebnisse siehe 'Wissenswertes').

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